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Hier finden Sie Buchbesprechungen, die in keine der anderen Rubriken passen, aber für Schreibende trotzdem hilfreich sein können.

 

Joachim Scholl: 50 Klassiker: Romane des 20. Jahrhunderts, 2001, 280 Seiten, 19,95 Euro, Gerstenberg

So belesen wir auch sein mögen: Jede/r von uns hat vieles von dem, was man “einfach gelesen haben muss”, nie gelesen. Und der Berg dessen, was wir versäumt haben, wächst immer weiter ... In Zeiten der Informationsflut auf allen Kanälen sind vor allem neue Konzepte in der Aufbereitung von Wissen gefragt. Gerstenberg leistet mit seiner Reihe “50 Klassiker” einen hervorragenden Beitrag dazu.

Die wichtigsten Romane der Moderne, fünfzig an der Zahl, lernt man in diesem Buch kennen (wobei der Autor gleich zugibt, dass man über die Auswahl streiten kann), zum Beispiel: Lord Jim, Der Untertan,, Ulysses, Der Mann ohne Eigenschaften, Wendekreis des Krebses, Der Fremde, Pippi Langstrumpf, Lolita, Ansichten eines Clowns, Der Name der Rose, Das Parfum. Sie alle werden jeweils auf wenigen Seiten vorgestellt. Doch nicht nur im Fließtext: Fotos aus Verfilmungen, Gemälde, Faksimiles sprechen die LeserInnen visuell an, Kurzkommentare von Zeitgenossen würzen den Text. Die letzte Seite zu jedem Roman ist Leben und Werk des Autors vorbehalten, seinen lesenswerten Büchern und hörenswerten Hörbüchern und einer Kurzwertung in einem Satz.

Auch wer über Auswahl und Bewertung einzelner Romane streiten möchte, wird dieses informative und sehr ansprechende Buch zu schätzen wissen - und Lust auch auf die anderen Bände dieser “Klassiker”-Reihe bekommen.

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Bernd Weidenmann: 100 Tipps & Tricks für Pinnwand und Flipchart, 2000, 92 Seiten, 14,90 Euro, Beltz

Flipchart und Pinnwand gehören inzwischen zur unverzichtbaren Ausstattung bei Seminaren, Tagungen, Reden ... Und viele Bücher zeigen, wozu man diese Medien einsetzen kann. Doch dieses Buch ist anders: Es gibt Antwort auf die ganz pragmatischen Fragen, die sich jedem stellen, der schon einmal mit diesen Medien gearbeitet hat.

So bekommen Sie hier Tipps und Ideen beispielsweise zu diesen alltäglichen Moderatorenfragen:

  • Wie zeichnet man gelungene Menschen, und wie schreibt man professionell?
  • Wie formuliert man packende Überschriften?
  • Wie bringt man Abwechslung ins Wolken-Einerlei?
  • Wie kann man Karten besonders hervorheben und Vernetzungen aufzeigen?
  • Wie kann man Mind Maps an der Pinnwand erstellen?
  • Wie packt man eine Pinnwand voller angenadelter Karten zusammen?

Ein schönes, sehr praxisnahes Buch voller Ideen und anschaulicher Illustrationen - ein Muss für alle, die Flipchart und Pinnwand noch besser einsetzen wollen.

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Vera F. Birkenbihl: ABC-Kreativ, 2002, 160 Seiten, 14,90 Euro, Ariston

Wer “Das große Analograffiti-Buch” für sich entdeckt hat, wird bald auf KaWas, KaGas und das Wissens-ABC nicht mehr verzichten wollen - um besser zu denken und kreativer zu sein. In “ABC-Kreativ” zeigt Birkenbihl, wie man Wissens-ABC und KaWa noch vielfältiger einsetzen kann: zur kreativen Problemlösung.

Auch dieses Buch ist ein Buchseminar mit Modulen, zwischen denen man nach Belieben hin und her springen kann. Sie erfahren, wie Sie mit KaWas denken, Wissens-ABCs für Probleme erstellen - und kreative Lösungen finden können, indem Sie Ihre Listen konsultieren. Das bestimmende Prinzip dabei ist die Bisoziation: Zwei Begriffe werden zusammengeworfen, die nicht miteinander verbunden sind. Unser Gehirn stellt jedoch eine Verbindung her, sucht danach - und das kann zu erstaunlichen Ergebnissen führen, die oft wie ein Wunder anmuten.

Dass diese einfachen Techniken sich tatsächlich in der Praxis bewähren, zeigen die zahlreichen Beispiele in diesem Buch. Von dem Seminarleiter, der dringend eine Idee braucht, über den immer zu spät kommenden Mitarbeiter bis zum Mitarbeiter, der in drei Minuten eine Präsentation improvisieren soll: Sie alle kommen über Birkenbihls Techniken zu einer Lösung ihres Problems.

Auch hier gilt: Unbedingt Stift und Papier bereitlegen und sofort mitmachen!

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Vera F. Birkenbihl: Das große Analograffiti-Buch, Buch mit CD und Poster, 2002, 240 Seiten, 24,90 Euro, Junfermann

Vera F. Birkenbihl ist eine der bekanntesten Trainerinnen Europas. Gehirn-gerechtes Arbeiten, Denken, Präsentieren, Problemlösen, Kreativsein, Lernen - darum geht es in ihren zahlreichen Büchern, CDs, Videos und nicht zuletzt in ihren Seminaren und Vorträgen. Wer sich zum Beispiel auf dieses Buch einlässt, wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen: So einfach, spannend, lustvoll kann Denken, Lernen, Wissenserwerb sein! Und zwar für jede und jeden.

Hier bekommen Sie drei Denk-Werkzeuge an die Hand, mit denen Sie sich Aha-Erlebnisse ohne Ende verschaffen können: KaWa, KaGa und das Wissens-ABC. Alles, was Sie dazu brauchen, sind Papier, Stifte - und vor allem die Bereitschaft, sich darauf einzulassen, diese Werkzeuge auszuprobieren. Die Tools sind ganz einfach anzuwenden, und unzählige Beispiele illustrieren, was man damit alles machen kann und was andere bereits damit angefangen haben.

Ihre eigenen Denk-Abenteuer, die Sie beim Anwenden zwangsläufig erleben werden - die kann man in einer Rezension natürlich nicht beschreiben. Aber das ist ja auch kein Wunder: Alles Wichtige, was uns bewegt, was wir erleben und was uns nachhaltig berührt, das lässt sich nicht theoretisch darstellen. Also: Kaufen Sie dieses Buch, und machen Sie mit! Es wird einen weit reichenden Einfluss auf Ihr Denken und Ihre Kommunikation mit anderen (ob privat oder im Unternehmen) haben.

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Der Brockhaus - Naturwissenschaft und Technik, Medienpaket (2 Bände, CD, Zugang zum Internetportal), 2002, 199,90 Euro (bis 31. März 2003, danach 239,90 Euro), Brockhaus und Spektrum

Gerade in den letzten Jahren sind uns die Chancen, die Risiken und die rasante Entwicklung in Naturwissenschaft und Technik ins Bewusstsein gerückt worden - beispielsweise durch AIDS, BSE und die Milzbrandanschläge. Neue Seuchen und neue Technologien betreffen uns alle. Nicht schlecht, wenn man da auf dem Laufenden bleibt - egal ob’s ums Klonen oder ums Beamen, ums Klima oder um Prionen geht.

Eine sehr gute Möglichkeit dazu bietet das Medienpaket “Naturwissenschaft und Technik”. Das Lexikon ist in den Büchern gut und übersichtlich strukturiert (auch durch den gelungenen Einsatz von Farbe, von Abbildungen und Fotos). Neben den üblichen kurzen Einträgen finden sich dort auch längere Überblicksartikel zu zentralen Themen wie Tod oder Ozonloch. Auf der CD ist das komplette Lexikon ebenfalls zu finden. Hier bieten sich zusätzliche Such- und Vernetzungsmöglichkeiten, und Einträge können kopiert und individuell zusammengestellt werden. Der Zugang zum Internetportal schließlich trägt einen unverzichtbaren Bestandteil zum Paket bei: Hier werden neben Links und Biographien vor allem ständig aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft und Technik veröffentlicht. Angesichts der schnellen Fortschritte in diesen Bereichen ist dieser Service das Tüpfelchen auf dem i dieses Pakets.

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Petra Begemann: Der erste Führungsjob. Wie Sie sich durchsetzen - wie Sie Fehler vermeiden, 2000, 112 Seiten, 14,90 DM, Eichborn

Sie stehen vor Ihrer ersten Führungsposition? Dann haben Sie mit Sicherheit einige Fragen und auch einige Ängste: Wie führt man MitarbeiterInnen erfolgreich? Wie motiviert man sie? Wie geht man mit dem Stress um, den eine Führungsposition mit sich bringt? Wie vermeidet man es, sich Feinde zu schaffen? Wie delegiert man am besten?

Diese und viele andere Fragen beantwortet die Autorin in diesem kleinen, aber ungemein praxisorientierten und nützlichen Buch.

Fundierte Information, Anregung zur Selbstanalyse, schneller Überblick und praktisch umsetzbare Hilfe - und all das erfrischend geschrieben: Wenn Sie vor (oder auch schon in) Ihrem ersten Führungsjob stehen, kann dieses Buch den Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern (oder zumindest: Magengeschwür) für Sie ausmachen. Sehr empfehlenswert.

In der Reihe “don’t panic!” von Eichborn sind übrigens außer diesem Buch noch einige andere erschienen (z. B. “Clever verhandeln”, “Meetings” und “Den Chef im Griff”). Ihnen allen gemeinsam ist die übersichtliche und durchdachte Gestaltung: Die farblich abgesetzten Tipps bündeln wichtige Informationen, und zahlreiche Fallbeispiele machen es den LeserInnen möglich, direkt aus der Praxis zu lernen.

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Michael Brückner, Andrea Przyklenk: Event-Marketing, 1998, 120 Seiten, 10,12 Euro, Ueberreuter (manager Edition)

Werbung umgibt uns überall und immerzu; da muss jemand schon etwas Besonderes bieten, um mit seinem Produkt, seiner Dienstleistung durchzudringen. Deshalb wird auch Event-Marketing immer beliebter: weil es im besten Fall ein außergewöhnliches Erlebnis bietet, das einen lang anhaltenden Werbeeffekt zur Folge hat.

In diesem Band aus der “New Business Line” von Ueberreuter - Ratgeber und Arbeitsbuch in einem - lernen Sie alles, was Sie wissen müssen, um selbst erfolgreich Events zu gestalten. Die AutorInnen geben Tipps zu Fragen wie:

  • Für wen ist Event-Marketing sinnvoll?
  • Welches Veranstalter-Image passt zu Ihnen?
  • Wen wollen Sie erreichen?
  • Passen Botschaft und Ambiente zur Zielgruppe?
  • Wie geht man vor?
  • Wie findet man eine gute Agentur?
  • Was kostet das alles?
  • Wie und wen lädt man ein?

Damit Sie all das direkt auf Ihre persönliche Situation übertragen können, gibt es viele Fragen in diesem Buch, die Sie beantworten sollten - um danach die Tipps der AutorInnen zu lesen. So werden Sie nach der Lektüre schon recht genau wissen, wie Sie für einen eigenen Event vorgehen sollten.

Und wer dann noch ein paar Ideen braucht: Im letzten Kapitel werden gelungene Events großer Unternehmen wie Siemens, Maggi und Honda vorgestellt und analysiert. - In derselben Reihe finden Sie übrigens weitere Marketing-Titel, beispielsweise “Netzwerk-Marketing”.

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Richard D. Lewis: Handbuch internationale Kompetenz, 2000, 473 Seiten, 51 Euro, Campus

Global denken, global handeln, in aller Welt Geschäfte machen - schön und gut, aber wie geht das? Wie verständigt man sich mit Vertretern anderer Kulturen, die mit denselben Begriffen (beispielsweise: Wahrheit) etwas anderes meinen, die andere Werte und Geschäftsgepflogenheiten haben?

Lewis gibt in seinem Handbuch die Informationen und Antworten, die Geschäftsreisende brauchen - ob sie nun mit Japanern, Amerikanern, Spaniern, Australiern, Mexikanern oder Finnen Geschäfte machen wollen. Und der Autor kennt sich aus: Er ist Chairman eines Beratungs- und Schulungsunternehmens für interkulturelle Kommunikation mit Büros in über dreißig Ländern, beherrscht selbst mehr als zwölf Sprachen und hat Jahrzehnte lang auf verschiedenen Kontinenten gelebt. Kompetent, anschaulich und mit enorm viel Humor nimmt er uns mit auf eine spannende Reise. Er zeigt, welche kulturellen Gruppen es gibt, wie verschiedene Kulturen mit der Zeit umgehen, welche Unterschiede es in Status, Führung und Organisation gibt - und wie man die Kommunikationskluft überwinden kann.

Der größte Teil des Buches ist einzelnen Ländern gewidmet: von Kanada bis Ungarn, von Dänemark bis Russland, vom Iran bis zur Türkei, von Malaysia bis Korea, von Argentinien bis Chile. Was bedeutet es, wenn ein Japaner in der Verhandlung hartnäckig schweigt? Was hat es mit dem derben Humor der Australier auf sich? Welche Punkte sind mit einem Schweden verhandelbar, welche nicht? Worauf legt ein Amerikaner Wert bei einer Verhandlung - und was ist einem Italiener wichtig?

Lewis handelt das alles nicht theoretisch ab, sondern an konkreten Beispielen. Er zeigt Missverständnisse, Konflikte und Lösungen, die jedem Geschäftsreisenden genügend Mittel an die Hand geben, um erfolgreich mit Vertretern jeder Kultur verhandeln zu können.

Ein großartiges, ungemein hilfreiches und oft urkomisches Buch mit dem zusätzlichen Nutzen für Deutsche, dass ihre Kultur, ihre Werte und Gepflogenheiten genauso klar seziert werden wie die aller anderen ...

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Vera F. Birkenbihl: Humor, 2. Auflage 2001, 224 Seiten, 8,90 Euro, mvg

Und zum Schluss noch ein Birkenbihl-Buch (die ich erst vor kurzem für mich entdeckt habe und der ich viele neue Techniken und Einsichten für mein Leben und mein Schreiben verdanke). Ein deutsches Buch über Humor? Was kann das sein? Und wieso sollte uns das interessieren?

Humor ist wichtig für uns - lebenswichtig. Humorfähigkeit, Lachenkönnen beeinflusst unser Leben mehr, als man bis vor kurzem noch für möglich hielt: Es ist eine wunderbare Anti-Stress-Strategie und kann heilende Wirkung entfalten. Außerdem kann man, wenn man seine Humorfähigkeit trainiert (Methoden dazu finden sich in diesem Buch zuhauf), sein Selbstbild und seine Sicht auf die Welt positiv beeinflussen. Und nicht zuletzt hat Humor mit sozialer Kompetenz zu tun, was ihn auch für die Geschäftswelt wichtig macht.

Dieses Buch ist wieder ein Buchseminar mit verschiedenen Modulen. Sie lernen damit, Ihre Humorfähigkeit zu steigern, selbst Witze zu generieren, Humor für Ihr Leben und Ihre Arbeit zu nutzen. Und Sie werden bei der Lektüre nicht zuletzt jede Menge zu lachen bekommen - nicht nur im Witze-Anhang.

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Marion Grünberg: Kommunikationstrainer für Beruf und Karriere, 2001, 160 Seiten, 8,90 Euro, humboldt

Kommunikative Fähigkeiten spielen im heutigen Berufsleben eine große Rolle. Sich gut ausdrücken können, auf andere eingehen, die eigenen Interessen vertreten, erfolgreich verhandeln, präsentieren oder telefonieren: All das können Sie mit diesem Trainingsbuch verbessern und damit Ihren Erfolg und Ihre Zufriedenheit im Berufsalltag optimieren.

Grünberg widmet sich unter anderem den Grundlagen der beruflichen Kommunikation, den Werkzeugen (zum Beispiel Fragen, Körpersprache, Zuhören), beruflichen Kommunikationssituationen (wie Angriffe abwehren, professionell telefonieren, souverän vortragen, erfolgreich verhandeln) und schwierigen Situationen (Lampenfieber, Umgang mit unsympathischen Menschen, Selbst-Coaching und mehr).

Ein umfassendes Praxisbuch mit vielen Beispielen und Übungen, mit denen Sie Ihre kommunikativen Fähigkeiten enorm steigern können!

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Matthias Nöllke: Kreativitätstechniken, 1998, 128 Seiten, 12,90 DM (Staffelpreise bei Mengenbezug), STS Standard Tabellen und Software Verlag

Kreativitätstechniken bekommen immer größere Bedeutung in unserer Wirtschaft. Dementsprechend gibt es mittlerweile eine nahezu unüberschaubare Flut von Veröffentlichungen zu den verschiedenen Techniken. Wer sich nicht erst da durchwühlen will, sondern einen kurzen, prägnanten und praxisbezogenen Überblick sucht, sollte sich dieses Büchlein anschaffen.

Nicht nur lernen Sie hier zahlreiche Techniken kennen - von Brainstorming über Synektik, Osborn-Checkliste und Mentaler Provokation bis zum Konzeptfächer und Mindmapping. Der Autor listet jeweils auch die Möglichkeiten, die Stärken und Schwächen der Methoden auf. So kann man sich auf einen Blick darüber orientieren, ob eine Technik beispielsweise auch allein oder nur in der Gruppe verwendet werden kann oder ob sie gut zur Strukturierung von Ideen, weniger aber für bizarre Einfälle taugt.

Abgesehen von der Vorstellung der Techniken zeigt der Autor aber noch mehr: wie der kreative Prozess überhaupt abläuft, welche Kreativitätskiller es gibt, was die Moderierenden und die Teilnehmenden bei Gruppenkreativitätstreffen beachten sollten und einiges mehr.

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Uwe Horst, Karl Peter Ohly (Hrsg.): Lernbox Lernmethoden - Arbeitstechniken, 2000, 160 Seiten (Spiralbindung), 19,80 DM, Friedrich Verlag

Dieses wunderbare Buch braucht - jede/r. Wenn Sie mit Texten umgehen (schreiben, auswerten, sichten), brauchen Sie es sowieso. Und wenn Sie Informationen beschaffen und auswerten, organisieren oder präsentieren, sollten Sie es sich auch ansehen. Denn hier lernen Sie auf nur 160 Seiten so viele Methoden und Techniken kennen, wie Sie besser lernen, sich und ihr Schreiben und Ihre Arbeit besser organisieren und effektiver ausführen können, dass Sie sich nachher fragen werden, wie Sie bisher ohne diese Methoden überhaupt arbeiten konnten ... ob Sie nun SchülerIn, LehrerIn oder Berufstätige/r sind.

In kurzen hervorragend aufbereiteten, optisch auch durch Farbe strukturierten Texten mit vielen Beispielen werden Sie damit vertraut gemacht:

  • Planen und Organisieren (z. B. den eigenen Stil finden, Referatsthemen finden, forschen lernen)
  • Informations- und Materialbeschaffung (z. B. Internetrecherche, Arbeit im Archiv, Mitschrift)
  • Mit Texten/Material umgehen (z. B. Zeitungs- und Nachrichtenanalyse, Musik beschreiben, Textvergleich, Interviewtechnik)
  • Schreiben und Darstellen (z. B. Die Angst vorm weißen Blatt, Thesenpaper, Rezension)
  • Kommunikation und Präsentation (z. B. Projektarbeit, einen Vortrag halten, Visualisierung)
  • Die “persönliche” Seite des Lernens (z. B. Entspannungsübungen, Lerntagebuch, Lampenfieber)

Allen, die ihre Lernmethoden und Arbeitstechniken verbessern wollen, kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen.

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Björn Jagnow: Marketing für Autoren, 2000, 208 Seiten, 14,80 DM, Federwelt Verlag

Der Autor, Verlags- und Marketingfachmann Björn Jagnow hat mit diesem Buch einen Ratgeber vorgelegt, der für alle, die nicht nur schreiben, sondern auch veröffentlichen möchten, wertvoll sein kann. Man merkt sofort, dass hier ein Fachmann schreibt: Wir erfahren, was Marketing eigentlich ist, lernen seine vier Säulen kennen und verstehen nach und nach, wie der Buchmarkt funktioniert und wie wir uns als AutorInnen darin souverän und erfolgreich bewegen können.

Wer sich auf dieses Buch einlässt, wird einige gerade unter AutorInnen gern gepflegte Vorurteile zumindest in Frage stellen müssen. So gibt es eine alte Diskussion darüber, ob bzw. inwieweit man “frei und unabhängig” schreiben kann oder muss oder ob jeder sich von vornherein prostituiert, der an die potentiellen LeserInnen, an den Verkauf des Manuskripts oder an andere “weltliche Dinge” denkt. Jagnow stellt klar, dass der Blickwinkel bei dieser Diskussion bereits die Natur von Marketing verkennt:

“Marketing während der Produktion, also in der Ideenfindung und beim Schreiben, beschäftigt sich nicht mit der Frage des Geldes. Mittelpunkt ist das Verfassen eines guten Buches, das die Leute begeistert, die der Autor erreichen will.”

Wer natürlich keinen Wert darauf legt, dass sein Buch begeisterte LeserInnen findet, kann auf Marketing leichten Herzens verzichten. Aber welcher Autor kann das tatsächlich ehrlich von sich sagen?

In diesem Buch lernt man, wie man Marketing Erfolg versprechend angehen kann. Einige Themen: Marktbeobachtung; der Lebenszyklus eines Buches; Literaturagenturen; Direktmarketing; der Umgang mit Verlagen, LeserInnen und Buchhandel; Pressearbeit; Werbung (Planung und Psychologie); Beziehungspflege; Verträge und Vertragsverhandlungen; Honorare; Selbstverlag; Druckkostenzuschussverlag.

Das klingt recht nüchtern, doch Jagnow geht alle Themen sehr konkret an: Tipps, Checklisten, Analyseinstrumente, die man sofort einsetzen kann, anschauliche Grafiken, ein umfassendes Glossar und Lektüretipps machen diesen Ratgeber zu einem nützlichen, weil praktisch verwendbaren Arbeitsbuch für AutorInnen. Das eine oder andere Mal wäre allerdings ein konkretes Textbeispiel hilfreich gewesen (so zum Beispiel beim Thema “Pressemitteilung”).

Wer dieses Buch liest, wird sich danach nicht nur erfolgreicher als AutorIn präsentieren, sondern auch viele typische Fehler vermeiden können. Gerade den eher kommunikationsscheuen AutorInnen (übrigens ein Vorurteil, mit dem viele sich das Autorenleben selbst unnötig schwer machen!) seien hier besonders die Kapitel zum richtigen Telefonieren mit dem Verlag, zur Gesprächsführung und zur Vertragsverhandlung ans Herz gelegt.

Ein rundum empfehlenswertes Buch, das den “Weg zur erfolgreichen Veröffentlichung” (so der Untertitel) erheblich erleichtern kann.

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Brockhaus: Meilensteine der Menschheit, 2., überarbeitete Auflage 2003, 416 Seiten, 24,95 Euro, Dudenverlag

Die Erfindung des Rads oder der Schrift, die Magna Carta, die Geburtsstunde der Anatomie, Dampfmaschine und Computer, das Frauenwahlrecht, die erste Mondlandung: Zahlreiche Entdeckungen, Erfindungen und Ideen haben unser Verständnis der Welt und des Menschen verändert und sind zu Wendepunkten in unserer Geschichte geworden.

In diesem Band sind 100 solcher Schlüsselereignisse dargestellt, in Wort und Bild, mit vielen Zitaten, Fotos und Zeichnungen. Wer wissen möchte, wie die Menschheit wurde, was sie heute ist, findet in diesem schönen Band spannende und gut aufbereitete Informationen zu den Meilensteinen unserer Entwicklung.

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Dagmar Herzog, Harald Jeschke: Mind Manager 4. Effektiver arbeiten und lernen mit Mind Mapping, 2. Auflage 2001, 200 Seiten, 19,90 Euro, mvg

Mind Mapping wenden viele schon länger für nahezu alle Planungs-, Ordnungs-, Text- und kreativen Aufgaben sowohl im Beruf als auch privat an. Die besonders hervorragende Software in diesem Bereich ist der Mind Manager.

Eigentlich braucht man kaum eine Anleitung für diese leicht zu handhabende Software. Und so ist nur ein Teil dieses Buches den Funktionen des Mind Managers gewidmet. Der Rest besteht aus Anregungen und Tipps, wie und wofür man die Software nutzen kann, um effektiver und mit mehr Freude zu arbeiten, um sich selbst neue Denk- und Arbeitsmöglichkeiten zu erschließen - um dem Gehirn sozusagen Flügel wachsen zu lassen. Ob Sie Wochenpläne erstellen, Präsentationen vorbereiten, Ihr Wissen organisieren oder Internet-Maps erstellen wollen: Hier finden Sie Infos, Anregungen und natürlich jede Menge farbige Beispiel-Maps!

Theodor Graf Finck von Finckenstein: Protokollarischer Ratgeber. Hinweise für persönliche Anschriften und Anreden im öffentlichen Leben, 3., neu bearbeitete Auflage 1998, 164 Seiten, 17,40 Euro, Bundesanzeiger Verlag

Wenn Sie öfter einmal rätseln, wie Sie einen Ansprechpartner anreden oder auch anschreiben sollen, ist dieser Ratgeber das Richtige für Sie. Er versammelt die üblichen und richtigen Anreden für alle Fälle - ob Sie nun einem Richter am Bundesverfassungsgericht, einer Äbtissin oder auch einem Grafen schreiben wollen.

Auf nur wenigen Seiten werden kurz und übersichtlich Begriffe erklärt und Hinweise zur Verwendung des Buches gegeben, und dann folgen die Muster, unter anderem aus diesen Bereichen:

  • Bundesregierung
  • Beamte, Richter, Soldaten
  • Länder
  • Parteien
  • Hochschulen
  • Religionsgemeinschaften
  • Adel

Dabei ist meist die linke Seite für die männliche, die rechte für die weibliche Variante reserviert. Jedes Muster enthält die möglichen Varianten für: Anschrift, Anrede (schriftlich/mündlich), Schlussformel, Einladungskarte.

Wer schnell und übersichtlich die passende Anrede nachschlagen möchte, ist mit diesem Ratgeber gut bedient.

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Duden: Referate, Vorträge, Facharbeiten, 2003, 96 Seiten, 9,95 Euro, Dudenverlag

Nicht nur angesichts von PISA wird immer deutlicher, dass beim Lernen selbst in den Schulen allerhand schief läuft. Die Duden-Reihe “Lernen lernen” will da Abhilfe schaffen.

Wie bereitet man ein Referat oder eine Facharbeit am besten vor? Und wie präsentiert man seine Ergebnisse? SchülerInnen der 9. bis 13. Klasse bekommen mit diesem praktischen, clever aufgemachten und enorm hilfreichen Ratgeber die nötigen Hilfen an die Hand. Darin geht es zum Beispiel darum, wie man Informationen sammelt, wie man sie verarbeitet und wie man sie schließlich optimal präsentiert. All das wird auf den großformatigen Seiten anschaulich, immer an Beispielen und mit vielen Tipps, Checklisten und Abbildungen vermittelt.

Ein wunderbares Buch für alle, die effektiver und mit mehr Spaß lernen wollen - auch erwachsene RednerInnen und PräsentatorInnen können hier eine Menge lernen!

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Timo Mistler: Der Schlüssel zum perfekten Gedächtnis, 2003, 150 Seiten, 16 Euro, Junfermann

Einkaufslisten, Namen, Adressen, Termine: Was immer Sie heute noch mühsam mit Hilfe von Zetteln verwalten - mit den Gedächtnistechniken in diesem Buch können Sie es in Zukunft umfassend, sicher und abrufbar speichern, und zwar in Ihrem Kopf.

Sie lernen hier beispielsweise das Verkettungssystem oder das Gedächtnishaus kennen. Aber nicht in der Theorie, sondern immer sofort in der Praxis: Mistler fordert Sie zu Übungen und Spielen heraus, mit denen Sie automatisch zu einem besseren Gedächtnis kommen werden. Und wenn Sie dieses Arbeitsbuch (das mehr Spaß als Arbeit macht) durch haben, werden Sie die Ehrfurcht vor den Gedächtniskünstlern verloren haben, die sich Kartenstapel, ellenlange Listen und Namen merken können. Denn Sie wissen jetzt, wie das geht - und können es genauso machen wie diese Merkgenies!

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Dietrich Harke: Urheberrecht. Fragen und Antworten, 2. Auflage 2001, 364 Seiten, 48 Euro, Carl Heymanns Verlag

Urheberrechtsfragen: Davor gruselt es viele AutorInnen - erst recht, seit die Lage angesichts des Internets besonders unüberschaubar und heikel geworden ist. Hier schafft dieses Buch Abhilfe, und zwar in Form von Fragen und Antworten. Das erleichtert den Zugang auch für diejenigen, die vor juristischen Texten ansonsten zurückschrecken.

100 Fragen - 100 Antworten, so ist dieses Buch organisiert. Einige Beispiele aus verschiedenen Unterkapiteln:

  • Grundsatzfragen, zum Beispiel: “Urheberrecht - was ist das?” und “Warum gewährt das Gesetz überhaupt Urheberschutz?”
  • Internationales, zum Beispiel: “Urheberrecht und © - gibt es da einen Unterschied?”
  • Schutzrechte, zum Beispiel: “Wie kann ich mich absichern, wenn ich meinen Entwurf einem potentiellen Auftraggeber anbiete?”
  • Schranken des Urheberrechts, zum Beispiel: “Muss ich beim Zitieren wirklich immer die Quelle angeben?”
  • Lizenzen, zum Beispiel: “Wie räume ich Nutzungsrechte richtig ein?”
  • Texte, zum Beispiel: “Haben meine Kochrezepte Urheberrschutz?”
  • Strafrecht, zum Beispiel: “Mache ich mich strafbar, wenn ich fremde Urheberrechte verletze?”

Ich habe hier nur Fragen ausgesucht, die AutorInnen interessieren können. Aber das Urheberrecht ist ja auch für viele andere Berufsgruppen relevant (vom Komponisten über die Architektin bis zum Software-Hersteller). Daher kommen auch die Fragen und Antworten in diesem Buch aus den verschiedensten Bereichen.

Ausführliche Register, ein Abkürzungs- und ein Literaturverzeichnis machen dieses Buch leicht handhabbar. Und seine verständliche Sprache sorgt dafür, dass man es als Ratgeber nicht voller Angst vor Juristenkauderwelsch, sondern im Gegenteil gern zur Hand nimmt.

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Ray Simon: Wer wagt, gewinnt. Wie Sie mit frechen Ideen Ihre Ziele erreichen, 2001, 256 Seiten, 19,90 Euro, Wirtschaftsverlag Carl Ueberreuter

Selbstvermarktung - jeder braucht sie, aber in unseren marktschreierischen Zeiten ist es gar nicht so leicht, auf die eigenen Produkte, Ideen und Fähigkeiten aufmerksam zu machen. Also Zuflucht suchen zu üblen Tricks und Betrug?

Wer Simons Marketingplan folgt, hat das nicht nötig, wird aber trotzdem besser zum Ziel kommen. Denn Simon zeigt, wie man freche, unkonventionelle, verrückte Ideen entwickelt und umsetzt, um seine Ziele zu erreichen.

In diesem spannenden, informativen und höchst amüsanten Buch lernen wir eine Menge ungewöhnlicher Strategien kennen - und berühmte Beispiele, in denen sie zum Erfolg geführt haben. Simon erzählt, wie Steven Spielberg sich in einem verlassenen Studio auf dem Gelände einer Filmproduktion einnistete und so den Grundstein zu seiner Karriere legte. Oder wie Barbra Streisand sich beim Vorsingen als unsicheres, ungehobeltes Mädchen gab, um dann alle mit ihrer Stimme umzuhauen.

Wer sich auf dieses anregende Buch einlässt, wird ganz neue Ideen bekommen, wie er beispielsweise für seine Musik, sein Produkt, seine Ansichten oder Ideale werben kann und damit viele erreichen wird.

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Klaus Vopel: Wirksame Workshops, 2. Auflage 2000, 390 Seiten, 34,80 Euro, iskopress

Einen Workshop zu leiten, das ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Man muss in der Lage sein, sich auf die TeilnehmerInnen einzustellen und einzulassen, Vorurteile beiseite zu schieben, als Motivator und Katalysator zu fungieren. Mit diesem Buch bekommen Sie für diese vielfältigen Aufgaben 80 Bausteine an die Hand, mit denen Sie Ihre Workshops besser planen und gestalten können - und zwar auf Grundlage der neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung und der Lerntheorie. Die Prinzipien der Lerntheorie lernen Sie dabei ebenso kennen wie zahlreiche Spiele und Übungen für jede Phase eines Workshops. Einige Bausteine als Anhaltspunkte: gehirngerechtes Lernen, ein Planungsmodell, das Eis brechen, Vertrauen, Neugier wecken, Spielregeln, die Kunst der Berührung, Umgang mit Konflikten.

Ein dickes Buch, das für die praktische Moderationsarbeit unzählige Anregungen bereithält!

Werner Vontobel: So funktioniert die Wirtschaft. Klassische Fragen und neue Antworten, 2000, 250 Seiten, 49,90 DM, Ueberreuter

In Zeiten der Globalisierung - auch der Information - und der “Börse für alle” sollte man meinen, dass auch Nichtfachleute nun auch mehr über die Wirtschaft und ihre Mechanismen wissen als früher. Doch die Zusammenhänge des Systems Wirtschaft sind für die meisten nach wie vor nicht durchschaubar.

Wie funktioniert das Generationen-Modell denn nun wirklich? Welche Gründe hat steigende Arbeitslosigkeit? Welche Lösungen sind denkbar - und welche Maßnahmen greifen zu kurz? Wie funktioniert der globale Kapitalmarkt? Welche langfristigen Trends kann man ausmachen? Das sind nur einige der Fragen, die in diesem Buch beanwortet werden.

Der Autor gehört zur Chefredaktion der Wirtschaftszeitung “Cash”, und das hat für die LeserInnen dieses Buchs zwei große Vorteile: Zum einen kennt er sich hervorragend in seinem Thema aus - zum zweiten versteht er es, die komplexen Zusammenhänge anschaulich und verständlich (auch unter Zuhilfenahme von Tabellen und Diagrammen) darzustellen.

Ein ausführliches Literatur- und ein Stichwortverzeichnis runden dieses empfehlenswerte Buch ab.

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Dietmar Bartz: Die Wirtschaft verstehen. Das Wirtschaftslexikon der Gegenwart, 1998, 490 Seiten, 49,80 DM, Eichborn Verlag

Ein Wirtschaftslexikon, das auch Laien verstehen, das populäre Begriffe enthält, das Beispiele und Kritikpunkte zu den Erklärungen bietet - gibt es so was? Ja, jetzt schon. Bei Eichborn ist das Buch "Die Wirtschaft verstehen" erschienen, das auch uns "Wirtschaftsbanausen" leicht verständlich die Welt der Wirtschaft nahe bringt.

Die einzelnen Artikel sind sehr durchdacht konstruiert und geschrieben: Sie enthalten verständliche Definitionen und Erklärungen, beleuchten auch Hintergründe, führen Kritikpunkte und Einwände auf. Die Stichworte selbst sind hochaktuell und danach ausgesucht, was wichtig, interessant und gerade im Gespräch ist.

Da finden sich dementsprechend nicht nur Stichworte wie Kursmakler, New Deal, Bundesarbeitsgericht oder Aufsichtsrat, sondern auch solche wie: Kredithai, Eurosklerose, Going Public, Öko-Audit und Thatcherismus.

Schon das erste Stichwort (Abfindung) enthält Brisantes - und Sie erfahren zum Beispiel, wer die höchste Abfindung der deutschen Unternehmensgeschichte bekommen hat (17 Millionen DM!).

Natürlich gibt es auch einige Verzeichnisse: ein systematisches Sachregister, ein Personen- und ein Abkürzungsverzeichnis, außerdem ein kurzes Literaturverzeichnis.

Wer sich an die Materie "Wirtschaft" noch nie herangetraut hat, kann das mit diesem verständlichen und interessanten Lexikon nun unbesorgt tun. Und auch Vorgebildete werden hier spannende, aktuelle Beispiele und Informationen finden, die sie sonst kaum in solchen Mengen bekommen werden.

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